Holzpelletheizungen

Grundvoraussetzungen bei der Auswahl eines Heizungssystems sind möglichst gute Umwelteigenschaften, hoher Betriebskomfort und die optimale Einbindung in alle Systeme.

Holzpelletöfen verbrennen zu 100 % kohlendioxidneutral. Holzpellets sind kleine naturbelassene Presslinge aus unbehandelten Holzspänen und Resthölzern. Durch die vollautomatische Brennstoffzufuhr und stufenlos geregelte Leistung ohne Einbuße an Komfort und Zuverlässigkeit können konventionelle Öl- und Gaskessel ersetzt werden. Darüberhinaus wird durch saubere und emissionsarme Verbrennung die Umwelt entlastet.

Holzpelletheizungen sind preislich so attraktiv wie nie!



Die Bundesregierung fördert nach wie vor den Heizungstausch und den Einbau umweltfreundlicher Pelletkessel über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Verbraucher, die ihre alte Öl- Nachtspeicher-, Kohle oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung gegen eine moderne Pelletheizung tauschen, erhalten 25 % der Bruttoinvestitionskosten als Zuschuss gefördert, wenn sie eine Pelletheizung einbauen, die besonders emissionsarm und unter 2,5 mg/m³ Staub erzeugt.

Wird eine moderne Pelletheizung mit einer Solaranlage kombiniert so beträgt der Fördersatz 35 % der Bruttoinvestitionskosten und wird als Zuschuss gefördert, wenn die Pelletheizung besonders emissionsarm ist und unter 2,5 mg/m³ Staub erzeugt.

Was kostet eine Holzpelletheizung?

Pelletheizungen kosten je nach Ausführung für ein Einfamilienhaus zwischen 14.000 und 24.000 Euro inklusive Pelletlager, Fördertechnik, Warmwasserbereitung.

Durch die äußerst attraktive Fördersituation reduzieren sich die Anschaffungskosten um bis zu 35 %!

Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

Die wichtigsten Faktoren, die den Preis einer Pelletheizung beeinflussen:

Der Wärmebedarf des Gebäudes und für die Warmwasser-bereitung:  Je höher der Wärmebedarf desto höher die Leistung der Pelletheizung.

Die Effizienz der Heiztechnik:  Die effizientere Brennwerttechnik spart bis zu 15% Energie. Sie ist etwas teurer, aber die Kosten für den Brennstoff sinken.

Räumliche Gegebenheiten: Sonderlösungen für sehr kleine Heizräume, notwendige Umbaumaßnahmen und ungünstige Kaminsituationen erzeugen geringfügig höhere Kosten.

Komfortansprüche des Nutzers: Online-Anbindung zur optimalen Überwachung der Anlage bedeuten zusätzliche Aufwendungen.

Kombination mit einer Solaranlage

Was kostet der Umbau einer Ölheizung auf Pellets?

Der Umbau einer alten Ölheizung auf eine neue Pelletsheizung bewegt sich abzüglich der Förderung zwischen 1.000 und 18.000 Euro. Eine wichtige Rolle für die Höhe der Kosten beim Umbau spielen die Beschaffenheit von Gebäude, Kamin und der bestehenden Heiztechnik. Ein großer Vorteil von Pellets  gegenüber Öl ist der stabil günstige Brennstoff Holzpellets im Gegensatz zum stark schwankenden Ölpreis.

Schon gewusst?

Die aktuelle Nachfrage nach Pelletfeuerungen ist so hoch wie noch nie. Pelletproduzenten reagieren schon seit geraumer Zeit mit  Werkserweiterungen und Neubauten auf die wachsende Nachfrage. Eine Produktionsmenge von über 1,75 Mio. t wie in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 gab es noch nie in einem Halbjahr. Deutschland festigt damit seine Position als größter Pelletproduzent in Europa. Im laufenden Jahr ist der Export heimischer Ware zudem auf 11,0 Prozent gesunken.