Holzpelletheizungen

Grundvoraussetzungen bei der Auswahl eines Heizungssystems sind möglichst gute Umwelteigenschaften, hoher Betriebskomfort und die optimale Einbindung in alle Systeme.

Holzpelletöfen verbrennen zu 100 % kohlendioxidneutral. Holzpellets sind kleine naturbelassene Presslinge aus unbehandelten Holzspänen und Resthölzern. Durch die vollautomatische Brennstoffzufuhr und stufenlos geregelte Leistung ohne Einbuße an Komfort und Zuverlässigkeit können konventionelle Öl- und Gaskessel ersetzt werden. Darüberhinaus wird durch saubere und emissionsarme Verbrennung die Umwelt entlastet.

Holzpelletheizungen sind preislich so attraktiv wie nie!


Seit Jahresbeginn fördert die Bundesregierung den Heizungstausch und den Einbau umweltfreundlicher Pelletkessel über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Besonders belohnt werden Verbraucher, die ihre alte Ölheizung gegen eine moderne Pelletheizung tauschen. Sie erhalten 45 % der Bruttoinvestitionskosten als Zuschuss gefördert. Der Aus-tausch einer anderem Altanlage, wie z.B. Nachtspeicherheizungen, Koksöfen, Gasthermen oder Holzheizungen im Altbau wird mit 35 % gefördert. Aber auch Bauherren eines Neubaus können sich über 35 % Prozent Zuschuss freuen, wenn sie eine Pellet-Brennwertheizung einbauen.

Ab 2021 wird eine CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe erhoben. Sie beträgt zunächst 25 Euro pro Tonne. Diese sparen Verbraucher mit einer CO2-neutralen Pelletheizung.

Bei einem durchschnittlichen Ölverbrauch eines Einfamilienhauses beträgt die Steuer ab 2021 ca. 200 Euro. Durch die jährlichen Steigerungen müssen Heizungsbesitzer alter Anlagen bis 2026 mit über 400 Euro im Jahr zusätzlich zu den Brennstoffkosten rechnen.

Wann entscheiden Sie sich für eine Pelletheizung?

Was kostet eine Holzpelletheizung?

Pelletheizungen kosten je nach Ausführung für ein Einfamilienhaus zwischen 13.000 und 22.000 Euro inklusive Pelletlager, Fördertechnik, Warmwasserbereitung.

Durch die äußerst attraktive Fördersituation reduzieren sich die Anschaffungskosten um bis zu 45 %!

Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

Die wichtigsten Faktoren, die den Preis einer Pelletheizung beeinflussen:

Der Wärmebedarf des Gebäudes und für die Warmwasser-bereitung:  Je höher der Wärmebedarf desto höher die Leistung der Pelletheizung.

Die Effizienz der Heiztechnik:  Die effizientere Brennwerttechnik spart bis zu 15% Energie. Sie ist etwas teurer, aber die Kosten für den Brennstoff sinken.

Räumliche Gegebenheiten: Sonderlösungen für sehr kleine Heizräume, notwendige Umbaumaßnahmen und ungünstige Kaminsituationen erzeugen geringfügig höhere Kosten.

Komfortansprüche des Nutzers: Online-Anbindung zur optimalen Überwachung der Anlage bedeuten zusätzliche Aufwendungen.

Kombination mit einer Solaranlage

Was kostet der Umbau einer Ölheizung auf Pellets?

Der Umbau einer alten Ölheizung auf eine neue Pelletsheizung bewegt sich abzüglich der Förderung zwischen 9.000 und 17.000 Euro. Eine wichtige Rolle für die Höhe der Kosten beim Umbau spielen die Beschaffenheit von Gebäude, Kamin und der bestehenden Heiztechnik. Ein großer Vorteil von Pellets  gegenüber Öl ist der stabil günstige Brennstoff Holzpellets im Gegensatz zum stark schwankenden Ölpreis.

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Die anfallenden Kosten während des Betriebs einer Pelletheizung sind vergleichsweise gering und bestehen aus den Kosten für den Brennstoff, Schornsteinfeger, Stromverbrauch und Service- und Wartungskosten. Den größten Teil machen die Brennstoff-kosten aus.

Ein Beispiel: bei einem Jahresverbrauch von rund 5.000 kg Holzpellets (entspricht 2.500 Liter Heizöl) belaufen sich die jährlichen Kosten auf rund 1.200,- Euro.

Besitzer unserer Pelletheizungen erfreuen sich an stabilen Holzpelletspreisen, die im Vergleich mit anderen Brennstoffen sehr günstig sind. Wann gehören Sie dazu?